Neue Schnittstelle zwischen deutschen Taxi-App startet

Nachdem die Schnittstelle zwischen den drei Anbietern Cab4me, Taxi Deutschland e.G. und taxi.eu bereits 2013 angekündigt wurde, geht die Schnittstelle nun live. Durch die verknüpfung der drei Anbieter können – ist die Schnittstelle einmal aktiviert – ohne zusätzliche Kosten oder Aufwand Synergien genutzt werden.

So ist beispielsweise GeFos die die App Taxi Deutschland e.G. betreiben nicht in Berlin vertreten und wiederum FMS die hinter taxi.eu stecken nicht in Dresden. Den Kunden ist es aber egal und deshalb muss man manchmal über den eigenen Schatten steigen und selbst zum Innovator werden. Viele Leser von diversen Medien hatten bereits angemerkt, dass das Taxigewerbe schnell ist, auf jemanden mit dem Finger zu zeigen anstatt selbst Innovation vorantreiben – dies ist dem Taxigewerbe nun mit der neuen Schnittstelle mit dem Namen DTN soviel wie Deutsches (Qualitäts) Taxinetzwerk gelungen.

In Amsterdam mit dem Tesla Model S Taxi fahren

Zwei Amsterdamer Taxiunternehmer werden in der kommenden Zeit 167 Taxis vom Typ Tesla Model S auf die Amsterdamer Straßen bringen. Das Pilotprojekt wird von der Stadt Amsterdam mit einer Laufzeit von vier Jahre unterstützt und kann möglicherweise auf acht Jahre verlängert werden. Bei dem Projekt geht es in erster Linie darum, die CO2-Emissionen zu reduzieren.

Tesla gibt nach offiziellen Informationen keine Rabatte oder sonstige Angebote für Flottenmanager, bei dem günstigsten Model ist der Listenpreis 65.000 Euro inklusive MwSt., demnach reden wir immerhin von einer beachtlichen Investition von mindestens 10 Millionen Euro. Inwiefern die Stadt Amsterdam das Projekt fördert, geht aus der Quelle nicht hervor.

AmsterdamEco-TaxiTeslaTesla Model S

Bremer Frauen-Taxi mit Problemen

Weser Kurier:  Weitere Übergriffe in Frauen-Taxis

Ohne dass ich die Thematik inhaltlich kommentieren möchte und die konkreten Vorfälle nicht beurteilen kann, zeigt diese negative Headline, dass eine gut gemeinte Initiative wie das Bremer Frauen-Taxi ihre Schattenseite hat.

Aus dem Artikel des Weser Kuriers geht hervor, dass es einen entsprechenden Tarif gäbe, der 2,50 Euro günstiger wäre als der Normaltarif. Ob dieser staatlich Bezuschusst ist, ging von diesem Artikel nicht hervor.

Beklagt wurde jedoch, dass dieser Rabatt dazu führe, dass das Frauen-Taxi auch für ganz normale Fahrten genutzt würde, um die Begünstigung zu erhalten. Denn eigentlich müsse das Taxi über den Bremer-Taxi-Ruf bestellt werden, damit dieser Tarif genutzt werden – dass stehe aber im direkten Gegensatz zur Beförderungspflicht.

Auch zeigen die Beschwerden, dass es schwierig sei, die verschiedenen Interessen zu befriedigen – denn viele Nutzerinnen des Frauen-Nacht-Taxis, so der vollständige Name der Initiative, wollen ja eigentlich mit einer Frau gefahren werden, um etwa sexuelle Belästigungen proaktiv zu umgehen oder aus welchen Gründen auch immer.

Defakto handelt es sich aber um ein Männer dominiertes Gewerbe und das eigentlich weltweit, die mehrjährige Ausbildung zum Taxifahrer macht es Taxiunternehmen als auch Taxizentralen es nicht möglich, etwa in nächster Zeit nur Frauen einzustellen oder unter Vertrag zu nehmen um dieser Personengruppe gerecht zu werden.

In Ländern wie Indien, wo die ganze Thematik auch eine andere ist und keinesfalls mit gut entwickelten westlichen Ländern wie Deutschland verglichen werden kann, lässt sich daher auch ein Frauen-Taxi (SheTaxi) besser realisieren.

Frauen-Taxis gibt es außerhalb von Deutschland beispielsweise New York, Japan oder etwa Indien – in allen drei Ländern/ Städten gibt es eine Vielzahl von Taxis als in Deutschland – somit ist dieses Projekt dort vermutlich besser umsetzbar als in Deutschland, zumal die Services dort nur mit Taxifahrerinnen arbeiten, somit kann sexuelle Belästigung durch männliche Taxifahrer wie es in Bremen laut Weser Kurier der Fall war, vermutlich deutlich reduziert werden.

Außerdem vermute ich, dass Frauen die ausdrücklich nicht mit einem Mann fahren wollen, demnach in diesem Punkt auch wesentlich sensibler sind und es hier schneller zu Problemen kommt, als wenn sie ein herkömmliches Taxi nutzen würden.

 

Hintergrundinformation:

Das Frauen-Nacht-Taxi wird von Ulrike Hauffe, die Frauenbeauftragte des Landes, unterstützt. Es soll drei Fälle von sexueller Belästigung gegeben haben. Der erste 1999, der zweite 2007 und der letzte 2014. Ulrike Hauffe setzt sich stark für das Projekt ein und möchte nicht, dass es eingestellt wird. Sie setzt sich sogar für einige Fahrten auf den Beifahrersitz, um eine gewisse Qualitätssicherung gewährleisten zu können.

Ingo Heuermann vom Bremer Taxi-Ruf möchte, dass die Bestimmungen eingehalten werden und die Frauen-Taxis konsequent über den Taxi-Ruf-Bremen bestellt werden. Vermutlich kann so sichergestellt werden, dass jede Tour dem entsprechendem Fahrer zugeordnet werden kann. Alleine dieser Umstand führt zu mehr Transparenz und damit zu mehr Sicherheit, was ja vermutlich ein wichtiges Bedürfnis der Kundinnen ist.

Wobei an dieser Stelle angemerkt werden muss, dass meiner Erfahrung nach, explizit nach einer Frau am Steuer gefragt wird, ob damit das Frauen-Taxi die Bedürfnisse der Kundinnen entspricht sei dahingestellt – ist aber auf Grund der geringen Frauenquote unter Taxifahrern in Deutschland vermutlich nicht anders realisierbar.

Wie ist eure Meinung, ist ein Frauen-Taxi in Bremen auch ein Vorbild für weitere deutsche Städte wie Hamburg, München oder Berlin?

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Shareconomy-Services wie Uber und Airbnb in Deutschland unbeliebt

Laut einer aktuellen Spiegel Online Umfrage wären nur die wenigsten für Angebote der Shareconomy bereit. In diesem Zusammenhang wurde Uber und Airbnb genannt.

Jedoch bin ich der Meinung, dass man diese Aussage so nicht unbedingt treffen kann, da man hier differenzieren muss. Carsharing Angebote, die ja auch zur Shareconomy zählen, werden ja immer populärer – sind aber keinesfalls mit beispielsweise Airbnb zu vergleichen.

Außerdem könne man hier auch auf Fewo-direkt verweisen, denn Ferienwohnungen sind ja demnach auch Sharing-Angebot der Shareconomy.

Desweiteren sei laut Hermann Waldner, Geschäftsführer Taxi Berlin, UberPOP definitiv unsicherer als das Taxi, denn Taxifahrer müssen ihr Fahrzeug jedes Jahr beim TÜV überprüfen lassen anstatt jede zwei Jahre. Sie besitzen eine kommerzielle Versicherung zur Personenbeförderung. Müssen alle vier Jahre sich medizinisch durchchecken lassen, dazu zählen etwa Sehtests, Reaktionstests usw. Außerdem könne nur nicht kriminelle den P-Schein erwerben und damit Taxifahrer werden. Wie wichtig das ist, zeigen die aktuellen Vorfälle (Raub, Mord, Entführung etc.) von Uber-Fahrern.

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Nicht nur Taxis profitieren vom Bahnstreik

Nicht nur Taxis profitieren vom Bahnstreik – Die GDL bestreikt den Nah-, Fern- und Güterverkehr erneut Samstag früh ab 2:00 Uhr

Von dem erneuten Bahnstreik und damit den dritten im Folge profitiert nicht nur das Taxigewerbe, auch die wenigen am Existenzminimum agierenden Fernbusunternehmen würden vom Streik profitieren und zahlreiche Buchungen registriert haben.

Auf der Suche nach Alternativen steigen viele Reisende um. “An solchen Tagen sind die Busse voll”, sagte dazu der Sprecher des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer, Matthias Schröter, am Mittwoch. Die Zahl der Buchungen steige um etwa 10 bis 20 Prozent, das Besucheraufkommen auf den Webseiten der Fernbuslinien steige sprunghaft an

Bundesverbands Deutscher OmnibusunternehmerFernbusGDLMatthias Schröter

BZP fordert die Einhaltung der Deregulierung im Taxigewerbe

Berechtigte Kritik an der Forderung zur Deregulierung des Taxigewerbes

Laut unten stehender Pressemitteilung fordert der BZP eine Einhaltung der Deregulierung des Taxigewerbes als Teil und zum Schutz des ÖPNV und kritisiert scharf den Vorschlag des Verkehrsministers Ramsauer, der kurz zuvor zur Deregulierung des Taxigewerbes aufgerufen hat. Dieser habe laut Michael Müller jedoch nicht den nötigen Einblick und Sachverstand, um die Lage zu beurteilen.

Zuvor hatte der BZP ein klares SIgnal des Verkehrsminister gefordert.

“Ein fairer Wettbewerb mit gleichen Bedingungen für alle setzt eine Regulierung voraus, sonst greifen Wildwest-Methoden im Beförderungsgewerbe um sich, sämtlich zu Lasten des Staates und der Verbraucher.“

 

Deutscher Taxi- und Mietwagenverband BZP zur Forderung nach Freigabe der Taxi-Regulierung

Frankfurt/M. – Zur Forderung nach einem Ende der Taxi-Regulierung erklärt Michael Müller, Präsident des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes BZP: „Von einem ehemaligen Bundesverkehrsminister, unter dessen Ägide das Personenbeförderungsgesetz vor nicht einmal zwei Jahren überarbeitet wurde, sollte man fachkundigere Äußerungen erwarten. Das Taxigewerbe ist Teil des ÖPNV. Insbesondere in ländlichen Gebieten auch des Bundeslandes, für das Herr Ramsauer im Bundestag sitzt, sind Taxen der einzig verbliebene Mobilitätsgarant rund um die Uhr. Um dieses auch in Zukunft für die Bevölkerung zu erhalten, bedarf es der Regulierungen im Personenbeförderungsgesetz. Wer alles freigibt, setzt den Kunden der Willkür jedes Fahrers aus, sowohl hinsichtlich des Preises – besonders bei schlechtem Wetter oder nach Veranstaltungen – wie auch hinsichtlich des grundsätzlichen Anspruches auf Beförderung.

Wer den Sinn der erhöhten gesundheitlichen Anforderungen an das Fahrpersonal, geregelt über den Personenbeförderungsschein, in Frage stellt, gefährdet Leib und Leben der Nutzer, im Falle eines als fachkundig einzustufenden ehemaligen Verkehrsministers wissentlich und vorsätzlich.

Besonders schockierend ist es, dass der Vorsitzende des Ausschusses Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestages dem Treiben eines Konzerns das Wort redet, der Entscheidungen Deutscher Gerichte schlicht ignoriert und eine millionenschwere Schattenwirtschaft aufbaut.

Ein fairer Wettbewerb mit gleichen Bedingungen für alle setzt eine Regulierung voraus, sonst greifen Wildwest-Methoden im Beförderungsgewerbe um sich, sämtlich zu Lasten des Staates und der Verbraucher.“

Der frühere Verkehrsminister Peter Ramsauer hatte im Blog des früheren “Wirtschaftswoche”-Chefredakteurs Roland Tichy erklärt, es gehe darum zu fragen, welche Gründe es noch für die Notwendigkeit der Regulierung gebe.

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100.000 Euro Strafe: Pariser Gericht wirft Uber betrügerische Aktivitäten vor

Wie die FAZ berichtet, soll Uber das erste mal in Frankreich mit einer Geldstrafe verurteilt worden sein. Demnach soll sich Uber mit dem Angebot UberPOP laut des Pariser Gerichts absichtlich als Mitfahrgelegenheit ausgegeben haben. Damit wirft das Gericht Uber betrügerische Aktivitäten vor und belegt Uber mit einer Strafe von 100.000 Euro.

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DriveNow startet in Wien

Der sogenannte Free Floating Carsharing Anbieter “DriveNow” (BMW und Sixt) startet nun mit 400 Fahrzeugen auch in Wien.

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Taxifahrer freuen sich: Erneute Bahnstreiks ab Samstag 2:00 Uhr früh

“Die Lokführergewerkschaft GDL hat ihre Mitglieder im Tarifstreit mit der Bahn zu neuen bundesweiten Streiks aufgerufen.

Im Fern-, Regional- sowie S-Bahnverkehr sollen die Züge ab 2.00 Uhr am frühen Samstagmorgen stehen, wie die GDL am Freitag mitteilte. Im Güterverkehr soll der Ausstand bereits am Freitagnachmittag um 15.00 Uhr beginnen. Das Ende der Streiks ist für Montagmorgen um 4.00 Uhr geplant. In sieben Bundesländern beginnen am Wochenende die Herbstferien.”

Der Rückhalt aus der Bevölkerung sinkt und Politik denkt über Restriktionen nach – man kann es ja auch übertreiben. Taxifahrer freuen sich über eine gute Kasse am Wochenende – laut Hermann Waldner, GF Taxi Berlin, habe der Monat bereits gut angefangen.

Quelle: Personenverkehr betroffen: Lokführer streiken ab Samstagfrüh
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien-Personenverkehr-betroffen-Lokfuehrer-streiken-ab-Samstagfrueh-3951042

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Jeder dritte Taxi-Fahrer lebt von Hartz IV

Berlin. Jeder dritte angestellte Taxifahrer verdient so wenig, dass er zusätzlich auf Hartz IV angewiesen ist. Das berichtet die »Saarbrücker Zeitung« unter Berufung auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Danach sind von den rund 100.000 registrierten Beschäftigten im Taxi-Gewerbe etwa 33.000 so genannte Aufstocker. Das heißt, ihr Gehalt liegt unter dem staatlich garantierten Existenzminimum. »Das tatsächliche Ausmaß dürfte allerdings noch größer sein, denn selbständige Taxifahrer werden in dieser Statistik nicht erfasst«, schreibt die Zeitung.

Quelle: www.neues-deutschland.de/artikel/948863.jeder-dritte-taxi-fahrer-lebt-von-hartz-iv.html

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